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Ernst Lehner

Ernst Lehner (* 7. November 1912 in Augsburg; † 10. Januar 1986 in Aschaffenburg) war ein deutscher Fußballspieler, der in den 1930er Jahren für Schwaben Augsburg und während des Zweiten Weltkrieges für Blau-Weiß 90 Berlin aktiv war. Der Stürmer absolvierte zwischen 1933 und 1942 65 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, nahm an den Weltmeisterschaften 1934 und 1938 teil und war zeitweise sowohl Rekordnationalspieler als auch -torjäger. Nach ihm ist das Heimatstadion von Schwaben Augsburg, das Ernst-Lehner-Stadion, benannt.

 

 

ERNST-LEHNER-STADION 

Plätze: 5.000 

Liga:

Bayernliga Frauen

     Bayernliga Süd Männer 

2018/19:

12. Platz Bayernliga Süd Männer 

Mitglieder Gesamtverein 01.01.2019 - 2902 Mitglieder

 

 


Das Ernst-Lehner-Stadion befindet sich an der Sportanlage-Süd in Augsburg und ist Teil der mit 33 Hektar größten Bezirkssportanlage Süddeutschlands. Der Name erinnert an den deutschen Fußball-Nationalspieler Ernst Lehner. Das Stadion hat eine Kunststoff-Leichtathletikbahn (Kampfbahn) Typ B und eine überdachte Tribüne für 616 Zuschauer. An der Gegengerade befindet sich ein leichter Grashügel. Die Gesamtkapazität beträgt 5.000 Plätze. Eine Flutlichtanlage und eine Anzeigetafel sind nicht vorhanden.

Das Stadion wurde am 2. März 1996 eröffnet. Es ist das drittgrößte Stadion Augsburgs, nach der Impuls Arena und dem Rosenaustadion. Heimmannschaft ist der TSV Schwaben Augsburg. Eigentümer ist die Stadt Augsburg.

An Stelle des heutigen Stadions gab es bereits seit 1965 ein Stadion, das für den Neubau weichen musste. Es hatte keine Tribüne, sondern war vollständig umgeben mit einem fünfstufigen Stehwall.

Am 1. Mai 2007 fand im Ernst-Lehner-Stadion das Spiel FC Bayern München gegen 1. FFC Frankfurt in der Fußball-Bundesliga der Frauen vor 4.254 Zuschauern statt. Das ist die vierthöchste Zuschauerzahl in der Frauen-Bundesliga seit ihrem Bestehen.

 


1969 "Als zwei Vereine zueinander fanden"

Auszug aus 111Jahre ,111 Geschichten FCA Chronik 09.10.2018

 

„Am 15. Juli 1969 war es dann endlich soweit und es gab nur noch einen Augsburger Fußballverein in der Bayernliga. Schwaben löste seine Fußballabteilung auf und der BCA änderte seinen Namen. Von diesem Tag an spielten die Fußballer des BCA und der Schwaben nun gemeinsam beim Fußball-Club Augsburg (FCA)“.

Waldemar Hartmann (Auszug: 09.05.2011 Merkur.de):

 

„Wobei: Ich will nicht lügen. Dass der FC Augsburg heute sein Wappen mit dem Gründungsjahr 1907 schmückt, ist nämlich eine Geschichtsfälschung. Denn Haller hat vor seiner Rückkehr aus Italien nie für den FCA gespielt, der erst 1969 durch eine Fusion zwischen dem BC Augsburg und Schwaben Augsburg entstanden ist, sondern für den ehemaligen BCA. Aber mit einem frei interpretierten Gründungsdatum ist der FCA in der Bundesliga ja durchaus in guter Gesellschaft, wenn man an den Phantasie-Vereinsnamen TSG 1899 Hoffenheim denkt“.


Chronik - TSV Schwaben Ausburg 1847

1847   Gründung TV 1847 Augsburg
1848   Gründung Augsburger Freiwillige Feuerwehr durch alle Mitglieder des TV 1847 Augsburg
1853   Auflösung TV 1847 Augsburg durch politisches Verbot
Gründung Gesellschaft für körperliche Übung
1860   Auflösung der Gesellschaft für körperliche Übung
Wiedergründung TSV 1847 Augsburg
1863   Patenschaft des TV 1847 Augsburg bei Gründung TSV 1863 Schwabmünchen
Gründung Männerturnverein (MTV) Augsburg durch ausgetretene Mitglieder des TV 1847
1866   Gründung Freiwillige Sanitätskolonne Augsburg durch Mitglieder des TV 1847 als Helfer im Deutschen Krieg
1868   Wiederanschluss des MTV Augsburg an den TV 1847 Augsburg
1871   Patenschaft bei Gründung des TSV 1871 Augsburg
1875   Patenschaft bei Gründung des TSV 1875 Göggingen
1889   Gründung Männerturnverein 1889 Augsburg (MTV 1889) durch ausgetretene TV 1847 Augsburg Mitglieder
1890   Patenschaft des TV 1847 Augsburg bei Gründung des TSG 1890 Thannhausen
1907   Gründung Fußballclub (FC) Augsburg durch ausgetretene TV 1847 Augsburg Mitglieder
1919  

Frühjahr: Fusion TV 1847 Augsburg mit MTV 1889 Augsburg und SV Augsburg (vorher FC 1905 Pfersee)

zu neuem Großverein TV 1847 Augsburg
Dezember: Fusion Damen – Turnclub Augsburg mit TV 1847 Augsburg

1920   Fusion Damenschwimmverein mit TV 1847 Augsburg
1924  

Frühjahr: Gründung Sportverein (SV) Schwaben durch ausgetretene TV 1847 Augsburg Mitglieder

aus den Abteilungen Fussball, Hockey, Leichtathletik
Gründung Schwimmerbund Augsburg durch ausgetretene TV 1847 Augsburg Mitglieder

aus der Abteilung Schwimmen

1925   Gründung Fechtclub Augsburg durch ausgetretene TV 1847 Augsburg- Mitglieder
Fusion SV Schwaben und SSV Augsburg (früher FC Augsburg) zu Sport- und Spielvereine (SSV) Schwaben Augsburg
Partnerschaft des TV 1847 bei Gründung TSV 1925 Meitingen
1933   Anschluss Fussballclub (FC) Viktoria an TV 1847 Augsburg
Anschluss Schwimmverein Delphi an TV 1847 Augsburg
1941   Fusion TV 1847 Augsburg und SSV Schwaben Augsburg zu TSV 1847 Schwaben Augsburg
1944  

Zerstörung der Vereinsturnhalle und des Vereinsheimes am Schießgraben bei der Bombardierung

Augsburgs im II. Weltkrieg

1945   Auflösung des TSV 1847 Schwaben Augsburg wegen allgemeinen Zusammenbruchs nach Ende des II. Weltkrieges
Gründung FC Viktoria Augsburg (ab 1948 TG Viktoria) durch ehemalige Fussballer des TSV 1847 Schwaben
1946   Wiedergründung des TSV Schwaben Augsburg
Nicht mehr gegründete Abteilungen: Eishockey (gegr. 1930), Radsport (gegr. ca. 1880) und Schwimmen (gegr. 1903)
1953   Gründung Turnverein Augsburg (TVA) durch ausgetretene Mitglieder der Turnabteilung des TSV 1847 Schwaben
1954   Anschluss Tischtennisclub (TTC) Augsburg an TSV 1847 Schwaben
1956   Anschluss der BSG Korbball Zentral-Kaufhaus in Korporation an TSV 1847 Schwaben
Anschluss Augsburger Sportfechter e.V. an TSV 1847 Schwaben
1971   Auflösung Abteilung Korbball (gegr. 1932 im TV 1847 Augsburg)
1957   Gründung des Turn- und Baustättenvereins des TSV 1847 Schwaben
110-jähriges Gründungsfest des TSV 1847 Schwaben Augsburg
1962   Gründung Volleyball-Gruppe in Abteilung Faustball
1965   Inbetriebnahme der Sportanlage Süd, die neue Heimat des TSV 1947 Schwaben Augsburg
1967   Grundsteinlegung für Vereinsheim und Turnhalle an der Stauffenberstrasse 15
1968   Einweihung des Vereinsheimes im Schwabenhaus Auflösung der Volleyball-Gruppe
1969  

Auflösung Handballabteilung (gegr. 1920 im TV 1847 Augsburg)
Gründung BÖWE-Basketball Gemeinschaft (BG-BÖWE) korporiert im TSV 1847 Schwaben Augsburg
Auflösung Fussballabteilung TSV 1847 Schwaben (die 1. Mannschaft des TSV 1847 Schwaben

und des BC Augsburg gründen den Fussballclub (FC) Augsburg
Gründung Fussballabteilung (FA) 1969 Eintracht Augsburg korporiert im TSV 1847 Schwaben Augsburg

1970   Anschluss FA 1969 Eintracht Augsburg an TSV 1847 Schwaben Augsburg
1972   Einweihung der Vereinsturnhalle
1973   Gründung Tennisclub (TC) Schwaben Augsburg korporiert im TSV 1847 Schwaben Augsburg
1975   Anschluss BÖWE-Basketball-Gemeinschaft an TSV 1847 Schwaben Augsburg
1982   Anschluss der Abteilung Eistanz im Augsburger Eislauf- Verein (AEV) an den TSV 1847 Schwaben Augsburg
1995   Sanierung und Neugestaltung des Vereinsheimes
1996   Einweihung des Ernst-Lehner-Stadions in der Sportanlage Süd
1997  

150-jähriges Gründungsfest des TSV 1847 Schwaben Augsburg
Mitgliederstand 2700  in 14 Abteilungen: Badminton - Faustball - Leichtathletik - Basketball

Fechten - Tennis - Boxen - Fussball - Tischtennis - Eistanz - Hockey - Turnen - Eiskunstlauf - Kanu

Wintersport

2016   Aufstieg in die Landesliga 1. Mannschaft 
2017   Aufstieg in die Bayernliga Süd 1. Mannschaft

Kader Historie seit 1904